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"Interstellar Overdrive"
Atom™
& Station Rose
_______ limited edition,
enhanced CD
___________ OUT NOW on Third
Ear, Japan 
Composer and musician Gary Danner of Station Rose
decided to cover Interstellar Overdrive in 2006. After he had finished
a few first versions.... read the press text as a pdf here
.Gary Danner Bio
––––––––––– "://on
Demand EP and Book "release
10.2006
EP cover hi-res portraits
hi-res 
Digital Bohemian Lifestyle - a
term created by Station Rose in 94/95
"Best of Webcasting DVD & CD" pressinfo- release
02.2005
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300 dpi 300
dpi

press-articles
worldwide
(selection):
Print & online
FAZ/Frankfurter
Allgemeine Zeitung, Bild, FR/Frankfurter Rundschau, Playboy, Frankfurter
Neue Presse, Prinz, Journal Frankfurt, Kunstforum international, Der
Standard, Vienna, Falter, Vienna, Profil, Vienna, London Sunday Times,
San Francisco Chronicle, de:bug, Telepolis, Rhizome, d2000, Groove,
Noema, Springerin, Eikon, Libération, Paris, Zitty, Berlin, Tema
Celeste, Italien, Intro, Ten Dance, Neue Bildende Kunst, Berliner Zeitung,
Max, Amica, Art Position, Wolkenkratzer, Tip, Focus, Spiegel Online,
Screen Multimedia, Mac Welt, CHIP, Flyer, Computer Bild, Bravo, Mac
Up, Hör Zu, WOM Journal, TV Today, Tagesspiegel, TAZ, Mixmag, Rogue,
Die Presse, Wien, Kurier, Wien, Salzburger Nachrichten, Intercommunication,
Japan, Superdesigning, Japan, ED Magazine, Japan, Brutus, Japan, Quit,
Japan, Guru, Japan, Asahi, Japan, Musik Express, Simultaneita, Italien
TV:
arte
("Tracks"), hr/late lounge MTV, Viva,
Viva2, 3sat ("Kulturzeit"), ZDF ("Aspekte"),
ORF ("Kulturjournal")
Station Rose
Videoclips at MTV, Viva, Viva2,
Radio:
HR, Bayrischer Rundfunk, ORF Austria ("Kunstradio"
u. "fm4"), Radio FG Paris, KUSF San Francisco

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Station Rose in der Kunsthalle Wien, Ursula Blickle Videolounge
Ein lauer Frühsommerabend im Wiener Museumsquartier, fast alle
streben zu den Getränkeständen. Umso radikaler gestaltet sich
das Eintauchen in die klimatisierte Ursula-Blickle-Videolounge im Keller
der Kunsthalle und generiert so eine weitere Parallelwelt zu denen, die
es nun in der Video-Compilation »20 Digitale Jahre« von Station
Rose zu sehen gibt.
skug # | Text: Heinrich Deisl | Tue 15. Jul. 2008
In der seit Dezember 2004 laufenden Serie »Video des Monats« ist
in der Blickle-Lounge diesmal eine Zusammenstellung von Outtakes, TV-Arbeiten
und computergenierten Werken zu sehen, die Elisa Rose und Gary Danner
aka Station Rose (SR) zu einem der prominentesten Projekte an der Schnittstelle
zwischen realen und virtuellen Bild- und Ton-Welten hat werden lassen.
Nach ihrem Umzug nach Frankfurt und ins Netz 1991 wurde besonders an
der Virtualisierung elaboriert. Die audiovisuelle Kunst von SR zielte
immer mitten hinein in das Material: Frühe Amiga-Experimente mit
ihren verschachtelten, sich ineinander verschlingenden Geometrien muten
heutzutage etwas krude an, lassen sich indes wunderbar kurzschließen
mit den frühen Filmexperimenten eines Oskar Fischinger. Aus ihrem
Studio wurde 2002-06 die wöchentliche Sendung »Best of Webcasting« im öffentlich-rechtlichen
TV in Deutschland ausgestrahlt, eine der wenigen (regelmäßigen)
Kunstsendungen in diesem Medium.
SR eine Video-Band? Bild (Rose) und Ton (Danner) werden synchron komponiert,
entstehen zueinander in Echtzeit. Daraus ergibt sich eine audiovisuelle
Interaktion, die etwa VJing weit hinter sich lässt. Vielmehr geht
es um Videos, denen der »Jetzt-Faktor« immanent ist, live
eingespielte Befindlichkeitsaufnahmen aus den Tiefen des digitalen Datenstroms.
»20 Digitale Jahre« ist der Einfachheit halber auf DVD kompiliert
worden. Dabei handelt es sich bei dem Projekt vielmehr um eine Installation,
denn die Filmfragmente sind Loop-mäßig organisiert, rein-
und rauszappen ist dem Zuschauer überlassen. Die Zusammenstellung
ist auch a-chronologisch und non-narrativ; Vielmehr geht es um ästhetische,
persönliche und konzeptuelle Parameter, wodurch sich Produktions-
und Wahrnehmungswelten allenthalben fröhlich vermischen und sich
zu einem wuchtigen synästhetischen Kommentar über das Medienzeitalter
verdichten. Danners Soundtrack pulsiert dabei zwischen Minimal, Dub,
Electronica und Referenzen an Nino Rota. Als Hilfsklammer oder Paraphrase
dienen Fieldrecording-Aufnahmen, als SR Mitte der 80er einige Zeit in
Kairo verbrachten.
Nach etwas mehr als einer Stunde Programm und gut 60 Filmen ist dann
der kaleidoskopische Blick auf die digitalen Jahre vorbei. Das Licht
geht kurz an, und schon läuft wieder der Vorspann. »20 Digitale
Jahre« ist eine kompakte Zusammenstellung über Station Rose
geworden, ein veritables Tool für avancierte audiovisuelle Blickschulung
mit einem Referenzkorpus zwischen abstrakter Filmhistorie und der Auslotung
digitaler Bild- und Tonproduktionen mit einem spielerisch-affirmativen
Zugang zu aktuellen (Video-)Kunstdiskursen. Sollen sich die anderen ruhig
in ihren scheint’s bedeutungsschweren Medienexperimenten verlieren:
Station Rose machen derweil Rock’n’Roll, vulgo digitalisierte
Momentaufnahmen aus ihrem Leben.
skug - Kunst - Sound
Station Rose - Freibeuter der Datenbrösel
Legende als Begriffsumfassung
ist immer ein zwiespältiges Wort.
Auf Station Rose mag es zutreffen, doch die unbewegliche Denkmalsform,
das hochkulturelle Schulterklopfen und Rumstehen als Museumsstück
ist nicht ihr Ding.
skug #58 | Text: Paul Poet | Thu 16. Dec. 2004
http://www.skug.at/index.php?Art_ID=3020
Dazu feilen und
feilschen Gary Danner und Elisa Rose schon zu lange an ihrer künstlerischen Vision eines vollvirtuellen Habitats, einer
alternativen, total multimedial vernetzten Spielfläche als Kunst,-
Kommunikations,- eben Daseinsform. Das absolut unzeitgemäße
Exzentrikertum des Idealisten halt. Bruce Sterlings Bild von der Zukunft
als durchgehende Shopping Mall, eben eh schon quasi die Realität,
ist der Feind. Kunst und ihre Artikulationsflächen, also eben auch
Computer, Netzwerke, Cyberspace, sind die wichtigste, wenn nicht einzige
Form, um Alternativen zu bauen, Abstand und Überwindung. Neue Welten,
Baby! Die Grundgedanken schmecken nach 1988, als das Kunststudenten-Liebespaar
sich in einem sogenannten Lab, pionierwärts virtuell vernetzt und
tätig, formierte. Der Plan, F.M. Einheit oder Bob Adrian an ihrer
Seite. Die Strategie ist seitdem gleich geblieben: Der Netzstaat Gunafa,
gebildet durch ein reines unverpflichtendes Kommunikationsnetz, dem jeder
Interessierte beitreten kann. Ständige Webcastings. Global vereinte
Sequencing-Parties. Musik und visuelle Kunst als stetiges, unkonserviertes
Live-Erlebnis, das im 01-Dschungel seine kurze Daseinsfrist verbringt.
Das Happening im elektronischen Nirvana. Finanziell greift man freilich
schon gelegentlich auf gewöhnlich kaufbarere Formen zurück:
Die Clubbings im XS von 1992-94 der seit damals ergriffenen Wahlheimat
Frankfurt. Galerienvertretung. Bezahlte Hochkulturaufträge. Und
natürlich die Tonträger, in den frühen Techno-Neunzigern
mit NME und MTV-Smashstompern wie »Dave« und »Fab505«,
die heute eher unter Liebhabern verdealten kindlichen Beatperlen des »Au
Ciel«-Albums, oder der kürzlich erschienenen »Manifestation!«-EP,
die in ihren Grooves eher psychedelische Trällerpopwärme versprühen
als ascii-asketisches Nerdgeknurpsel. Und die Wärme, Persönlichkeit
und rasende Kommunikationsfreude von Station Rose ist es auch, die sie
16 kaum modifizierte, nur technologisch aufgerüstete Jahre danach
noch immer spannend macht, weil es sie so drastisch von der Sprachfeindlichkeit,
Zerstückelungsbesessenheit der auch schon wieder gealterten E-Generation
unterscheidet. Für sich und eben auch im Vergleich sind sie als
nächstes bei der von skug-Art-Honcho Roland Schöny kuratierten
Spektral-Reihe im O.K.Zentrum Linz zu bewundern. |
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station
rose info:
- Station Rose
/STR was founded in Vienna in 1988 by musician Gary Danner and visual
artist Elisa Rose as an open multimedia lab. Both had obtained their
diplomas at the university of applied arts in Vienna the year before.
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- On from the
beginning, the Station´s activities ranged from producing CDs
and vinyls, CD ROMS, research work on Virtual Realities, to lectures,
performing in the underground, museums, galleries and the internet <www.stationrose.com>.
STR is online since 1991.
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- At the end
of the eighties STR started their Gunafa Clubbings (Skala/Vienna, XS/Frankfurt),
the first online-clubevents worldwide incl. live multimedia jamsessions,
releasing the cult vinyl "Dave" in 1992. On from
1992, STR focussed their attention on programming CD ROMs (on their
own label "Gunafa", founded in 1993) and in the internet.
This period saw the release of 4 CD ROMs and various audio products.
Their "pioneering work in the field of multimedia" (Timothy
Leary) got them numerous invitations to avantgarde media festivals worldwide.
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- STR´s
music, which shows influences of acid, techno, John Carpenter´s
soundtracks, exotica, as well as bands like Can and Silver Apples, often
on the treshold of pop and experiment, tries to hypnotize the listener
with its original form and sound, which was consequently developed over
a long time. (Gary Danner´s musical career started as a punk guitarist
in the late seventies.)
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- The Viennese
origin of Station Rose shines brightly through their art, attracting
attention with simulated naivity mixed with malicious irony.
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- STR perform
live and produce as a Multimedia Band in the unique Station Rose method.
A multimedia jam session (Gary Danner: Music, Elisa Rose: Visuals) begins
as a flow - on the workstations connected through MIDI - where structures
are developed, a beat is chosen and then, only after ecstatic hours
of creating, when the brand new track looks ripe, it is saved on the
right medium (Video, DAT, Internet, etc.).
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- Since January
99 STR performs live in the internet at <http://www.stationrose.com>.
These webcasts are on a regular basis. The schedule can be found on
the website, or through the STR-newsletter. To subscribe, mail to <gunafa@well.com>.
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- Rose
& Danner see the multimedia art of Station Rose as a new development
succeeding techno, where the artist/musician will create not only
music, but various forms of audiovisual content, and performs
at diverse locations and produce in several media.
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- german version:
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- Station Rose/STR
wurde 1988 von dem Musiker Gary Danner und der Künstlerin Elisa
Rose als offenes Multimedia-Labor in Wien gegründet. Zuvor hatten
Rose & Danner die Universität für Angewandte Kunst in
Wien mit Diplom abgeschlossen.
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- Von Anfang
an reichten die Aktivitäten der Station von CD-, Vinyl- und CD
ROM- Produktionen, Forschung über Virtuelle Realitäten bis
hin zu Vorträgen, Performances, Installationen in Galerien, Museen
und im Underground, sowie im Internet auf <www.stationrose.com>.
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- STR ist seit
1991 online.
- Am Ende der
80er starteten sie Gunafa Clubbing (Skala/Wien, XS/Frankfurt), die weltweit
ersten Clubevents mit Internetvernetzung incl. multimedialer Jamsessions,
im Zuge derer sie ihren Kultklassiker "Dave" 1992 veröffentlichten.
- Von 1992 an
verlegte STR den Schwerpunkt der Aktivitäten neben Live-performances
auf CD ROM Produktionen (am eigenen Label "Gunafa", welches
1993 gegründet wurde) und das Internet. In dieser Phase wurden
4 CD ROMs und mehrere Audioprodukte veröffentlicht. Wegen ihrer
"pioneering work in the field of multimedia" (Timothy Leary)
wurden sie zu den wichtigsten Medienfestivals eingeladen.
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- Die Musik der
STR, welche Einflüsse von Acid, Techno, den Soundtracks von John
Carpenter, Exotica, sowie von Bands wie Can und Silver Apples aufweist,
versucht den Hörer/die Hörerin mit ihrer originären Form
und eigenen Sounds zu hypnotisieren. Sie steht oft an der Grenze zwischen
Pop und Experiment, und wurde über eine lange Zeit hinweg stetig
weiterentwickelt. (Gary Danners Musikerlaufbahn begann als Gitarrist
in Punkbands in den späten 70ern.)
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- Immer wieder
schimmert die Wiener Herkunft bei der Kunst der Station Rose durch,
die sich in Verspieltheit und gleichzeitig bösartiger Ironie bemerkbar
macht, wobei die sprichwörtliche Wiener Melancholie unüberhörbar
/-sehbar bleibt.
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- STR performen
live & produzieren als Multimedia-Band in ihrer nativen Weise: der
Fluß einer Multimedia-Jamsession beginnt (Elisa Rose: Visuals,
Gary Danner: Musik) auf den über MIDI vernetzten Workstations.
Strukturen entwickeln sich, ein gemeinsamer Beat wird erarbeitet, Sound-
und Bilddaten abgestimmt und, nach ekstatischen Stunden, wenn der neue
Track reif erscheint, wird er im passenden Medium gespeichert (Video,
DAT, Internet etc.).
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- Seit Januar
99 performen STR live im Internet auf <www.stationrose.com>. Diese
Webcasts finden regelmäßig statt. Der Sendeplan ist auf der
website zu finden, sowie über den STR-Newsletter, den man subscriben
kann. (e-mail to gunafa@well.com)
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- Rose &
Danner sehen die multimediale Kunst der Station Rose als eine neue Entwicklung
nach Techno, in der der Künstler/Musiker nicht ausschließlich
Musik schaffen wird, sondern audiovisuellen Inhalt, an verschiedenen
Orten performen wird (hi & lo: Underground, Clubs, Museen, Galerien,
Avantgarde-Festivals), und in diversen Medien releasen wird.
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